Version 11 (Mai 2020)
Zur Florenliste
Inhalt:
  • akzeptierte Namen der in Deutschland gefundenen Sippen
  • Hybriden
  • Synonyme in der floristischen Literatur (im Aufbau)
  • Verbreitung in den Bundesländern (im Aufbau)
  • Status der Vorkommen
  • Angabe zur Betonung der wissenschaftlichen Namen
  • deutsche Namen (im Aufbau)
  • Zitate der Erstbeschreibungen (im Aufbau)
Nicht enthalten sind:
  • kultivierte Sippen
Die Konzeption dieser Liste sowie die ihr zugrunde liegende Datenbank sind das Ergebnis der jahrzehntelangen Arbeit von Karl Peter Buttler. Er starb im Jahr 2018. Seitdem versuchen wir, die Florenliste in seinem Sinne fortzuführen.
Bearbeitung (ab 2019): Ralf Hand, ralfhand(at)gmx.de
Programmtechnik: Michael Thieme, m.thieme(at)iesy.net
Zitiervorschlag (how to cite us): Ralf Hand, Michael Thieme & Mitarbeiter: Florenliste von Deutschland (Gefäßpflanzen), begründet von Karl Peter Buttler, Version 11 - http://www.kp-buttler.de.
Version 11: Publiziert am 17.05.2020, Berlin
Mitarbeiter/innen: Folgenden Personen sei für Ergänzungen, Fehlerkorrekturen, Archivierung und sonstige Beiträge zur aktuellen Version gedankt: Dennis Hanselmann (Bad Sobernheim), Franz Hericks (Saterland), Sylvain Hodvina (Darmstadt), Franco Kämmer (Freiburg), Gerwin Kasperek (Frankfurt am Main), Nick Turland (Berlin) und John Wiersema (Washington D. C.). In den Dank eingeschlossen sind diejenigen, die zu früheren Versionen beigetragen haben (siehe auch Dokumentation von Version 10). In dieser neuen Version sind bedingt durch technische Umstellungen noch nicht alle von Dritten gemeldete Änderungen berücksichtigt; ausstehende Nachträge werden in der kommenden Version umgesetzt.
Abstract: Checklist of the vascular plants of Germany, version 11
The online version of the checklist includes all indigenous taxa (I) as well as all alien taxa known to occur in Germany and its federal states (status categories: I/indigenous, U/casual, T/naturalised non-invasive, E/naturalised invasive). Hence, it offers much more detailed data compared to the printed version of the German checklist. Apart from accepted names it provides lists of synonyms used in German floras and herbaria. Names checked against original sources can be recognized by reference of publication year and page number. The checklist offers one of the most comprehensive sources of synonyms in Europe, namely of infraspecific names. It will be updated continuously.
Änderungen und Ausblick
Mit Version 11 wurde begonnen, die Namen nomenklatorischer Autoren auf das inzwischen etablierte und nahezu konsolidierte IPNI-System umzustellen. Dies betrifft neu hinzugekommene Namen, somit nur eine geringe Anzahl. Die komplette Anpassung wird noch einen gewissen Zeitraum in Anspruch nehmen; Inkonsistenzen durch ein Nebeneinander von Kürzeln und den bisher verwendeten Langformen bitten wir in Kauf zu nehmen. Die korrekten Abkürzungen können in dieser Phase bei Bedarf über IPNI ermittelt werden. Auch bei neu erfassten Literaturquellen zu einzelnen Namen wird künftig nur noch die standardisierte Kurzform erfasst, nicht mehr die detaillierten bibliographischen Daten, so dass auch in diesem Sektor eine gewisse Heterogenität auftritt. Um die Liste mit anderen Verzeichnissen des Bundes und der Länder besser kompatibel zu machen, wurde die Zusammenfassung etablierter heimischer und eingebürgerter Arten in einer Sammelkategorie rückgängig gemacht. Einzelfälle in Süddeutschland indigener, aber in norddeutschen Bundesländern neophytischer Sippen müssen noch geklärt werden. Neu ist die Auflistung der Mikrotaxa bei Hieracium, wobei weitgehend Gottschlich (2020; Forum Geobot. 9: 1–59) gefolgt wird. Morphologisch gut charakterisierte Taxa werden der mitteleuropäischen Tradition folgend vorerst als Unterarten eingestuft, wenngleich sie in den allermeisten Fällen korrekt als Arten zu führen wären. Die Namen der übrigen Sippen sowie weitere Synonyme bleiben späteren Versionen dieser Liste vorbehalten.
Die vorige Version 10 ist zu Dokumentationszwecken auf dem Publikationsserver der Goethe-Universität Frankfurt am Main archiviert.
Alle Mitwirkenden seien herzlich gebeten Nachträge über das Online-Meldesystem zu dieser Liste zu tätigen. Dies gilt vor allem für Erstnachweise für die einzelnen Bundesländer (zum Prozedere siehe unten). Sie erleichtern uns die Arbeit damit ungemein. Über das Meldesystem können bequem auch Literaturquellen sowie Anmerkungen erfasst werden. Wir behalten uns natürlich eine Prüfung der Daten im Hinblick auf die dieser Liste zugrunde liegenden Standards vor. Sonstige Änderungen und Ergänzungen, die mit der Erfassung von Namen verbunden sind, bitten wir per E-Mail vorzuschlagen.

Erläuterungen zur Florenliste
Aufbau der Florenliste
Die Standardeintragung besteht aus Name, Autor(en), Jahr der Veröffentlichung, Stelle der Veröffentlichung (Seite, Abbildung, Exsikkat), deutschem Namen.
Die akzeptierten Namen der Sippen sind alphabetisch nach Gattungen, Arten und Unterarten sortiert. Bei einigen Gattungen sind die Arten in Gruppen sortiert, um einen besseren Überblick zu ermöglichen: Euphorbia (Chamaesyce, Euphorbia s. str.), Hieracium (Hieracium s. str., Pilosella), Oenothera (Gruppierung nach Sektionen, Subsektionen, in der Subsektion Oenothera nach Artengruppen), Ranunculus (Batrachium, Ranunculus s. str., Auricomi), Rubus (Gruppierung nach Untergattungen und Sektionen), Senecio (Jacobaea, Senecio s. str.), Taraxacum (Gruppierung nach Sektionen). Bei Rubus stehen lokale Biotypen, die nicht als Arten eingestuft werden, am Ende der jeweiligen Synonymenliste der Sektionen Corylifolii und Rubus.
Die Synonyme können mit dem Schalter vor dem Namen ein- und ausgeblendet werden. Sie sind in der Regel alphabetisch sortiert. Bei einigen Sippen sind sie in Gruppen zusammengefasst, um auf infra(sub)spezifische Differenzierungen hinzuweisen und um eine bessere Übersicht zu erreichen.
Zitate der Erstbeschreibungen und Kombinationen
Die Zitate werden nach Anklicken des Namens in einem eigenen Feld angezeigt. Die Zitate stehen nur bei überprüften Namen zur Verfügung. Bei diesen ist nach dem Veröffentlichungsjahr die Stelle der Veröffentlichung (Seite, Abbildung, Exsikkat) angegeben. Bei neu erfassten Zitaten werden zukünftig die Kurzformen erfasst und angezeigt.
Beim Aufbau der Datenbank verfolgen die Autoren das Ziel, alle Namen an der Stelle der Erstbeschreibung zu überprüfen. Angaben aus Sekundärquellen sind nur aus zwei Werken übernommen:
Die Namen sind dann durch „(Code)“ oder „(Euro+Med)“ markiert, und das Zitat kann der angegebenen Quelle entnommen werden.
Länderverbreitung und Status
Die Angaben zu Länderverbreitung und Status sind kombiniert. Die Verbreitungsangabe, die in eckigen Klammern […] auf den Namen folgt, beginnt mit dem Status für Deutschland insgesamt. Darauf folgt durch einen Schrägstrich abgesetzt die Verbreitung in den Bundesländern.
Die Bundesländer sind mit einem zweistelligen Kürzel genannt.
Länderkürzel:
BBBrandenburg BEBerlin BWBaden-Württemberg
BYBayern HEHessen HHHamburg (Stadt)
MVMecklenburg-Vorpommern NINiedersachsen (mit Bremen)NWNordrhein-Westfalen
RPRheinland-Pfalz SHSchleswig-Holstein SLSaarland
SNSachsen STSachsen-Anhalt THThüringen
Bei den Länderangaben ist das Statuskürzel in Petitschrift nachgestellt, falls die Sippe dort nicht indigen ist. Für die Statuskürzel werden aus optischen Gründen Kleinbuchstaben verwendet.
Statusangaben:
ISippe etabliert (indigen oder Archäophyt)
ESippe etabliert (erst nach 1500 im Gebiet etabliert, Neophyt)
0Sippe verschollen/ausgestorben
TSippe sich etablierend
USippe unbeständig
außerdem werden verwendet:
FAngabe falsch
?Angabe fraglich
XHybride (nicht etabliert)
Bei den Statusangaben für Deutschland gilt bei der Vereinigung der Statusangaben der Bundesländer folgende Rangordnung:
 ImitE 0 T U F ? wirdI
 Emit0 T U F ?  wirdE
 0mitT U F ?   wird0
 TmitU F ?    wirdT
 UmitF ?     wirdU
 Fmit?      wirdF
Neophyten [aus Kochia, Beiheft 1 (2008), hier weitere Hinweise]
Neophyten werden als etabliert (E) eingestuft, wenn die beiden folgenden Kriterien erfüllt sind:
  • wenn sie mindestens 25 Jahre im Gebiet vorkommen (Zeitkriterium).
  • wenn sie sich im Gebiet spontan generativ fortpflanzen oder vegetativ vermehren und wenn sie ein Areal besiedelt haben, es ihnen also gelingt, vom Ort der ursprünglichen Einschleppung/Ansiedlung aus ihrer Ausbreitungsbiologie entsprechend geeignete Lebensräume im Umfeld zu besiedeln (Populationskriterium).
Bei Neophyten, also erst seit der Neuzeit (ab 1500) in Deutschland (oder den einzelnen Bundesländern) nachweisbaren Taxa, wird nicht zwischen solchen, die eindeutig mit menschlicher Hilfe ins Gebiet gelangten und solchen, denen dies durch „natürliche Arealerweiterung“ gelang, unterschieden. Letztere werden gelegentlich als Indigene betrachtet. Eine solche Differenzierung im seit dem Neolithikum in weiten Bereichen stark menschlich überprägten Mitteleuropa erscheint wissenschaftlich zweifelhaft. Der traditionelle Zeitschnitt ist florenhistorisch ohnehin nur für neuweltliche Sippen halbwegs vertretbar. Wichtiger erscheint, ob eine tatsächliche Etablierung vorliegt. Die Unterscheidung zwischen vor und nach 1500 etablierten Sippen wird vor allem aus Gründen der Tradition und Vergleichbarbeit beibehalten.
Taxa, die das erste Kriterium nicht erfüllen, sind in aller Regel als Unbeständige (U) zu betrachten, deren Auftreten von neuen Diasporenlieferungen aus anderen Gebieten oder der Kultur abhängig ist. Taxa, die das zweite Kriterium nicht erfüllen, verfügen oft über eine Einbürgerungstendenz (T), sofern sie beginnen, lokale Areale zu besiedeln.
Von den Kriterien werden zwei Ausnahmen zugelassen. Taxa werden auch dann als etabliert angesehen,
  • wenn sie weniger als 25 Jahre im Gebiet vorkommen, sich aber über klimatisch unterschiedliche Gebiete (Groß-Naturräume) in kürzerer Zeit ausgebreitet haben (Ersatz von Zeit durch Raum: Taxa mit schneller überregionaler Etablierung) oder
  • wenn sie bei nur lokaler Ausbreitung seit mindestens 100 Jahren ohne Unterbrechung am Ort der Ansiedlung vorkommen (Ersatz von Raum durch Zeit: Taxa mit langzeitiger lokaler Etablierung)
Hybriden
Bei Hybriden wird zwischen nicht etablierten und etablierten Hybriden unterschieden, die in der Florenliste verschieden dargestellt werden. Das System ist somit im Vergleich mit der Florenliste von 2008 (Kochia, Beiheft 1) vereinfacht und entspricht der Vorgehensweise in der Florenliste von 2018 (BfN-Skript 519).
  • Nicht etablierte Hybriden sind sterile Hybriden ohne Fortpflanzung und ohne vegetative Vermehrung.
    Akzeptiert ist die Hybridformel, eventuell vorhandene Namen sind als Synonyme samt Bastardzeichen zugeordnet.
  • Etablierte Hybriden sind populationsbildende Hybriden mit Arealbildung, die entweder voll oder partiell fertil sind oder sich vegetativ vermehren und ausbreiten.
    Etablierte Hybriden werden wie „normale“ Arten behandelt, akzeptiert ist der Name (das Binom und zwar ohne Bastardzeichen), die Hybridformel steht als Synonym.
Auf eine Besonderheit bei den Hybridnamen wird aufmerksam gemacht. In der Literatur vor allem des 20. Jahrhunderts wurden gelegentlich Hybriden zwischen Arten, die mit der Hybridformel bezeichnet wurden, weiter untergliedert und dafür die infraspezifischen Rangstufen verwendet. Solche Benennungen können zu Missverständnissen führen, sie können mit Hybriden, bei denen ein Elter eine infraspezifische Sippe ist, verwechselt werden. Um eine eindeutige Darstellung zu erreichen, wurde als Zusatz zum Epitheton ein nachgestellter Stern (*) eingeführt. Zwei Beispiele illustrieren das Verfahren:
  • Salix aurita × repens var. arenaria steht für die Hybride aus Salix aurita und S. repens var. arenaria, der Formel folgt kein Autor.
  • Salix aurita × repens var. subaurita* steht für die Hybride aus Salix aurita und S. repens, für die eine Varietät subaurita aufgestellt wurde, der Bezeichnung folgt der Autor.

Bedienung des Programms
Anzeige der Florenliste
Die Bedienungsoberfläche setzt sich aus einem Menübereich (links und am oberen Rand), einem Fenster für die Anzeige der Florenliste (in der Mitte und rechts) und einem Meldungsfenster (links unten) zusammen.
Beim Aufruf der Website wird zunächst eine Liste aller Gattungen der in Deutschland gefundenen Sippen angezeigt. Durch Klicken auf eine Gattung werden die zugehörigen akzeptierten Namen angezeigt.
Die Namen sind je nach taxonomischem Rang mit unterschiedlicher Symbolik (Schriftgröße, Farbe, Einrückung) ausgestattet. Deren Bedeutung kann einer Abbildung Anzeige der Namen, die sich im Menübereich befindet, entnommen werden.
Über die akzeptierten Namen hinaus können auch Synonyme angezeigt werden. Hierfür klicken Sie auf das grüne Pluszeichen, das sich vor Namenseinträgen mit Synonymen befindet.
Nach Klick auf die Einträge überprüfter Namen erscheint im unteren Bereich des zweigeteilten Anzeigefensters das Literaturzitat der Erstbeschreibung.
Alternativ zur kompakten Liste der Gattungen kann auch eine Liste aller akzeptierten Namen angezeigt werden. Hierzu klicken Sie auf die entsprechende Schaltfläche im Menübereich.
Filtern von Namen
Durch Klicken auf die entsprechende Checkbox können Sie die Anzeige auf Sippen beschränken, die in einem der deutschen Bundesländer vorkommen.
Unter Status wählen können Sie die Anzeige auf Sippen mit bestimmtem Status in der jeweils ausgewählten Region beschränken.
Suchen von Namen
Zum Suchen von Namen wählen Sie den Reiter Namen suchen im Menübereich. Als Standard ist Art voreingestellt. Geben Sie die Bestandteile des gesuchten Namens in die entsprechenden Eingabefelder ein. Zur Suche infraspezifischer Taxa kann aus einer Liste eine der in der Florenliste erfassten Rangstufen ausgewählt werden. Standardmäßig wird die Datenbank nach Arten durchsucht, das heißt zu einer erfolgreichen Suche werden mindestens ein Gattungsname und ein Artepitheton benötigt.
Als Suchergebnis können entweder akzeptierte Artnamen mit den gegebenenfalls zugehörigen Unterarten und Synonymen angezeigt werden oder aber komplette Gattungen, in denen die Art gefunden wurde. Wählen Sie zur Ausführung der Suche die entsprechenden Schalter.
Zur Suche nach Gattungen klicken Sie auf die Schaltfläche Gattung. Das nun nicht benötigte Eingabefeld Artepitheton wird deaktiviert. Bei dieser Art von Suche werden stets komplette Gattungen angezeigt.
Durch Klick auf den Schalter Name erstellen werden die Namensbestandteile zu einem vollständigen Namen zusammengesetzt. Dies dient zur Kontrolle der korrekten Eingabe, hat auf den Ablauf der Suche aber keinen Einfluss.
Durch Aktivierung der Checkbox Hybride werden weitere Eingabefelder und Schalter bereitgestellt, die für die Eingabe von Hybridnamen benötigt werden. Je nach Betätigung der Schalter werden unterschiedliche Eingabefelder aktiviert und unterschiedliche Optionen angeboten. Für die Eingabe von Formeln statt Namen wird ein zusätzliches Feld bereitgestellt, in das je nach Anwendungsfall die Artepitheta oder die komplette Formel einzutragen sind. Die Aktivierung oder Deaktivierung von Eingabefeldern lässt jeweils erkennen, an welcher Stelle Eingaben zu machen sind. Im Fall von Hybridnamen wird das Hybridzeichen × automatisch vom Programm an der richtigen Stelle eingetragen. Bei Hybridformeln muss das ×-Zeichen vom Benutzer durch Betätigen des ×-Schalters, der sich neben dem Eingabefeld für Formeln befindet, eingetragen werden. Die Überprüfung der Eingabe mit Hilfe des Schalters Name erstellen ist bei Hybriden besonders zu empfehlen.

Mitarbeit an der Florenliste
Die Florenliste wird kontinuierlich fortgeschrieben, jegliche Mitarbeit ist daher sehr erwünscht.
Im Internet ist die Bearbeitung der Verbreitungsangaben durch registrierte Mitarbeiter möglich. Sonstige Änderungen und Ergänzungen, die mit der Erfassung von Namen verbunden sind, bitten wir per E-Mail vorzuschlagen. Für die Fortschreibung der Verbreitungsangaben ist folgendes Verfahren vorgesehen:
  • Voraussetzung für die Bearbeitung ist eine Registrierung, bei der Name, Anschrift und E-Mail-Adresse erfasst werden. (Über den Umgang mit ihren persönlichen Daten informiert unsere Datenschutzerklärung.)
  • Nach erfolgreicher Anmeldung wird eine Arbeitsversion der Florenliste geladen, in der Verbreitungsangaben mit Hilfe eines Formulars geändert werden können.
  • Außer in der Arbeitsversion der Florenliste wird jede Änderung automatisch in einer zusätzlichen Datenbank (Dokumentation) erfasst, die alle Änderungen nachvollziehbar macht.
In der Arbeitsversion der Florenliste vorgenommene Änderungen sind sofort sichtbar, während die Stammversion unverändert bleibt. Die Änderungen werden sukzessive in die Stammdatenbank übertragen, eventuell nach Rückfrage bei dem Melder oder der Melderin, und sind dann in der nächsten Version der Florenliste in der Stammversion verfügbar.
Änderungen bei den Verbreitungs- oder Statusangaben sollen kurz begründet werden, beispielsweise durch die Angabe der Quelle, wenn die Änderung bereits publiziert ist, oder durch den Hinweis auf einen eigenen Fund, möglichst mit Angabe des Herbarbelegs und dessen Aufbewahrungsort.
Bei der Meldung von Neophyten ist die Definition der Kategorien I, E, T und U (siehe oben) zu beachten!
Dokumentation
Die Dokumentation der Änderungen wird stetig fortgeschrieben. In ihr werden für jede Änderung die Sippe, der Zustand vor und nach der Änderung, der Grund der Änderung, die Person und das Datum in der internen Datenbank erfasst.
Terminologie
Stammdatenbank: Datenbank bei den Bearbeitern, aus der die jeweilige Internetversion generiert wird, enthält außer Namen, Autoren, Zitaten und Verbreitungsangaben verschiedene Hintergrundinformationen
Stammversion = Version [Nummer]: im Internet verfügbarer Auszug aus der Stammdatenbank, bleibt für einen gewissen Zeitraum bis zur nächsten Version unverändert, aufeinander folgende Versionen werden fortlaufend nummeriert
Arbeitsversion: entspricht am Beginn der Stammversion, wird durch eingehende Änderungen fortgeschrieben, neue Informationen werden in die Stammdatenbank übernommen und sind im Internet in der folgenden Stammversion verfügbar